Unterhalb Ihrer und unserer Kontaktdaten finden Sie die wichtigsten Informationen zu Ihrem Einspeisevertrag. Dazu gehören Ihre Vertragskontonummer (in unseren Netzgebieten beginnt diese mit den Ziffern 2121), Ihre Kundennummer sowie die Rechnungsnummer und das Rechnungsdatum. Außerdem ist die Einspeisestelle angegeben. Diese bezeichnet den Standort Ihrer Erzeugungsanlage, für den die Abrechnung erstellt wurde. Die Einspeisestelle kann von Ihrer Rechnungsanschrift abweichen, wenn Sie Anlagen an mehreren Standorten betreiben.
Für die Abrechnung ermitteln wir die tatsächlich ins Stromnetz eingespeiste Strommenge anhand der übermittelten Zählerstände. Den Abrechnungszeitraum finden Sie im ersten Absatz der Abrechnung. In der Regel umfasst dieser ein vollständiges Kalenderjahr. Die Position „Gutschrift netto“ zeigt den Vergütungsbetrag für Ihren eingespeisten Strom ohne Umsatzsteuer. Sofern Sie umsatzsteuerpflichtig sind, wird zusätzlich die gesetzliche Umsatzsteuer ausgewiesen. Zusammen ergeben beide Beträge die „Gutschrift brutto“, die gleichzeitig den Rechnungsbetrag darstellt.
Vom Rechnungsbetrag, der sich durch die tatsächlich eingespeiste Strommenge errechnet hat, werden die bereits geleisteten Abschlagszahlungen abgezogen. Dabei handelt es sich um die monatlichen Zahlungen, die Sie im Laufe des Abrechnungsjahres von uns erhalten haben. Ist Ihre tatsächliche Einspeisevergütung höher als die Summe der Abschläge, erhalten Sie eine Nachzahlung. Wurde durch die Abschlagszahlungen bereits ein höherer Betrag ausgezahlt, wie in diesem Beispiel zu sehen ist, ergibt sich ein Restbetrag, den Sie an uns zurückzahlen müssen. Zusätzlich ermitteln wir auf Grundlage der abgerechneten Einspeisemenge einen neuen monatlichen Abschlagsbetrag für den nächsten Abrechnungszeitraum. Dieser wird bis zur nächsten Jahresabrechnung berücksichtigt.
In diesem Abschnitt finden Sie die Grundlage für die Berechnung Ihrer Einspeisevergütung. Aufgeführt sind die für die Abrechnung relevanten Zählerstände sowie die daraus ermittelte Einspeisemenge. Die eingespeiste Strommenge ergibt sich aus der Differenz zwischen dem bisherigen und dem aktuellen Zählerstand. Eventuelle Messwandlerfaktoren werden dabei automatisch berücksichtigt. Das Ergebnis wird in Kilowattstunden (kWh) ausgewiesen und bildet die Grundlage für die weitere Vergütungsberechnung. Zusätzlich finden Sie Informationen zur Art der Ablesung. Dabei steht beispielsweise „K“ für eine vom Anlagenbetreiber übermittelte Kundenablesung. Sofern wir keinen Zählerstand von Ihnen übermittelt bekommen haben, wurde Ihr Zählerstand geschätzt.
In den Abrechnungsdaten sehen Sie, wie sich Ihre Einspeisevergütung zusammensetzt. Die ermittelte Einspeisemenge wird mit dem für Ihre Anlage geltenden Vergütungssatz multipliziert. Der Vergütungssatz richtet sich unter anderem nach den gesetzlichen Vorgaben und den Eigenschaften Ihrer Erzeugungsanlage. Das Ergebnis bildet die Nettovergütung für den eingespeisten Strom. Sind unterschiedliche Vergütungssätze anzuwenden, werden diese in einzelnen Positionen ausgewiesen. Die Summe aller Positionen ergibt die gesamte Einspeisevergütung des Abrechnungszeitraums.
Im Bereich „Zahldaten“ werden die einzelnen Zahlungsbestandteile noch einmal übersichtlich dargestellt. Hier sehen Sie die Nettovergütung, die ausgewiesene Umsatzsteuer, bereits geleistete Abschlagszahlungen sowie den daraus resultierenden Restbetrag. Der Restbetrag zeigt an, ob Sie eine Nachzahlung erhalten oder ob bereits mehr ausgezahlt wurde als Ihnen für den Abrechnungszeitraum zusteht.